Baumbestand Hellersiedlung

Naturschutz  in der Kleingartenanlage

Entsprechend §2 (2) seiner Satzung betrachtet sich der Kleingärtnerverein „Hellersiedlung Nordhöhe e. V.“ als ökologisch wichtiges Bindeglied zwischen dem Landschaftsschutzgebiet Dresdner Heide / Moritzburger Weg und der Landeshauptstadt Dresden. 

Die Erhaltung der einheimischen Flora und Fauna hat daher bei der kleingärtnerischen Nutzung der Parzellen einen herausragenden Stellenwert.

Gerade unser hoher Baumbestand verhindert eine Versteppung. Da der Boden zum größten Teil aus Sand besteht, kann er kaum Wasser speichern und trocknet  sehr schnell aus. Damit wäre die kleingärtnerische Nutzung unserer gesamten Anlage generell in Frage gestellt.

Weiterhin ist der Bestand an hohen Bäumen zur Verhinderung von Sturmschäden unabdingbar. Die „Hellersiedlung“ befindet sich auf dem Gelände eines ehemaligen Flugplatzes.  Der Flugbetrieb ist  auch auf Grund der unberechenbaren Winde, aus Sicherheitsgründen, eingestellt wurden.

Unser Bestand an hohen, immergrünen Bäumen trägt zur Artenvielfalt auf dem Gelände der Hellersiedlung bei. So sind die Rufe der Waldkäutzchen und Eulen wieder fester Bestandteil der nächtlichen Kulisse in der Hellersiedlung. Die Tiere tragen  ihrerseits wiederum zur Eindämmung der Mäuseplage bei.

Gesunde Bäume (auch Nadel- und Waldbäume), welche nicht die kleingärtnerische Nutzung beeinträchtigen, sollten daher nur bei einer unmittelbaren Gefahr für die Pächter gefällt werden.

Pflege des Baumbestandes

Einen sehr großen Stellenwert bei der kleingärtnerischen Arbeit hat die Pflege des Bestandes an Wald- und Obstbäumen und deren Schutz vor Krankheiten. Krankheitserreger nutzen vor allem folgende Gehölze als Zwischenwirte:

 

Wacholder Birnengitterrost
Korkenzieherweide Birnenbohrer
Weymouthskiefer Johannisbeeren- Säulen- und Blasenrost

 

Wie unter Anderem schon in der Rahmenkleingartenordnung festgelegt, sollten diese Gehölze daher konsequent aus unseren Gärten entfernt werden. 

Gerade durch den Wachholder, welcher in unseren Gärten so hohe Beliebtheit genießt, wird der Birnengitterrost übertragen. Sicher haben sich viele Gartenfreunde schon Gedanken gemacht, warum in unserer Anlage nicht ein gesunder Birnbaum existiert.

Solange nicht konsequent der Bestand an Wacholder entfernt wird, hat der Krankheitserreger immer genug Wirte um sich auszubreiten.

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